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23.04.2012 / Inland / Seite 4

Keine Ruhe bei Maredo

Empörung über Entlassung von Betriebsräten der Steakhauskette hält an. Gewerkschafter ­demonstrierten in Frankfurt/Main. Bundesweiter Aktionstag geplant

Daniel Behruzi
Das war ein klassisches Eigentor. Am 26. November vergangenen Jahres hat das Management der Steakhauskette Maredo in einer offenbar gut vorbereiteten Nacht-und-Nebel-Aktion fast die komplette Belegschaft ihres Standorts in der Frankfurter Freßgass’ entlassen bzw. zur »freiwilligen Kündigung« bewegt (siehe jW vom 3. Januar 2012). Seither reißen die Proteste von Gewerkschaftern nicht ab, die vermuten, daß der Konzern damit einen seiner wenigen Betriebsräte loswerden will. Jede Woche stehen sie vor dem traditionsreichen Restaurant und sammeln Unterschriften für die sofortige Wiedereinstellung der knapp 20 Betroffenen – mehr als 1000 Menschen haben den Appell bereits unterzeichnet. Am Samstag nun kam es zur bislang größten Protestdemonstration: Rund 250 Gewerkschafter zogen vom DGB-Haus zur Flaniermeile der Mainmetropole, um den Maredo-Mitarbeitern ihre Solidarität zu zeigen. »Fette Steaks und magere Löhne: Maredo«, hieß es auf einem der Transpare...

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