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19.04.2012 / Inland / Seite 4

Sanofi wittert Sabotage

Pharmahersteller setzt Verdachtskündigung durch: Angestellter soll vorsätzlich Medikamente ­verunreinigt haben. Offenbar verbreitet Widerstand gegen Fließbandarbeit

Elmar Wigand
Eine »Verdachtskündigung« wurde am Montag vorm Arbeitsgericht Köln verhandelt. Diesmal ging es nicht um Bagatellen, wie privat eingelöste Pfandbons, verzehrte Maultaschen oder Käsebrötchen. Denkt man den Plot zu Ende, der hier vom Pharmahersteller Nattermann (Sanofi-Aventis) und dem Unternehmerverband »Chemie Rheinland« präsentiert wurde, hätte es sich um fahrlässige Körperverletzung oder gar Tötung von Säuglingen durch Sabotage an Medikamenten handeln können.

Was war passiert? Um einen fortwährend niedrigen Ausstoß der Produk­tionsanlagen in den Griff zu bekommen, wird die Belegschaft einer Kölner Medikamentenfabrik zunächst wochenlang bespitzelt. Dann, in der Nachtschicht des 25. Januar 2011, stoppt plötzlich die Konfektionierungsanlage 03, die Arbeiter werden stundenlang festgehalten und vom Sanofi-Aventis-Sicherheitsdienst »Security Germany« verhört. Es werden »Beweise« gesichert und die Kriminalpolizei gerufen. Ein Arbeiter türkischer Herkunft, 16 J...

Artikel-Länge: 4709 Zeichen

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