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19.04.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Kein sonniges Arbeiten

Wettbewerbsdruck und massiver Abbau der Förderung haben Solarwirtschaft ins Trudeln gebracht. Konferenz in Berlin kritisierte Entlohnung in der Branche

Wolfgang Pomrehn
Eins muß man Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) lassen: Seine Erfolgsbilanz ist schon toll. Am Dienstag wurde bekannt, daß nun auch der US-amerikanische Solaranlagenhersteller First Solar seine hiesigen Werke schließt. 1200 Beschäftigte verlieren dadurch in Frankfurt/Oder ihren Arbeitsplatz. Eines der beiden dortigen Werke war erst im Herbst in Betrieb genommen worden. Zu dem Zeitpunkt gab es einen klaren gesetzlichen Rahmen für den hiesigen Solarmarkt. Zum 1. Januar sank die Einspeisevergütung um 15 Prozent ab, zum 1. Juli sollte ein weiterer Schritt im gleichen Umfang erfolgen. Im Vertrauen darauf hatte First Solar, einer der weltweit führenden Konzerne, eine speziell auf den hiesigen Bedarf abgestimmte Produktion aufgebaut.

Doch dann kam der FDP-Minister und entfachte in Kooperation mit dem Wirtschaftsflügel der Union eine neue Kampagne gegen den Ausbau der Nutzung der Solarenergie. Das Ergebnis war ein Ende März verabschiedetes Gesetz, das das ...

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