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18.04.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Peking muß nachsitzen

Jobs für Millionen sichern: Nach Zickzackkurs setzt China wieder auf billiges Geld und wachsende Investitionen. Die Gefahren bleiben

Rainer Rupp
In den zurückliegenden Tagen kamen aus China sehr widersprüchliche Nachrichten. So meldete das Nationale Amt für Statistik in Peking Ende vergangener Woche, daß die Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt; BIP) des Landes im ersten Quartal 2011 nur um 8,1 Prozent gewachsen sei. Es war die niedrigste Zunahme in fast drei Jahren. Diese Neuigkeit aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt verdarb rund um den Globus die Stimmung an den Börsen. Schon am Sonnabend jedoch hellte sich die Stimmung wieder auf. Überraschend hatte Peking die teilweise Liberalisierung der chinesischen Währung Renminbi (Volksgeld) bekanntgemacht. Diese kann nun an den Devisenmärkten innerhalb einer Bandbreite von einem Prozent von dem in Peking festgelegten Wechselkurs zum US-Dollar nach oben und unten schwanken, ohne daß die Zentrale interveniert.

Angesichts der großen Problemfelder, die Pekings Wirtschaftslenkern derzeit zu schaffen machen – insbesondere die gigantische ...

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