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02.08.2000 / Thema / Seite 0

Brüchige Vision

Vor 55 Jahren: Die Nachkriegsordnung der Potsdamer Konferenz (Teil I)

Rolf Badstübner
*** Am 2. August 1945 wurde das Potsdamer Abkommen von den drei Siegermächten im Zweiten Weltkrieg UdSSR, USA und Großbritannien unterzeichnet. Das Ziel war, eine stabile Friedensordnung in Europa und der Welt zu schaffen, Deutschland unter die Kontrolle der Alliierten zu stellen und über eine weitreichende gesellschaftspolitische Umgestaltung die Ursachen für Krieg und Faschismus zu beseitigen. In einer dreiteiligen Serie zeichnet der Berliner Historiker Rolf Badstübner die Verhandlungen in Potsdam, ihre Ergebnisse und ihre Wirkungen nach. ***

Ende Mai 1945 kamen die »Großen Drei«, Truman, Churchill und Stalin, in Sondierungen überein, Mitte Juli eine finale Gipfelkonferenz, und zwar in der Zitadelle des besiegten Hauptfeindes, in Berlin, durchzuführen. Da sich das zerbombte Berlin als ungeeignet erwies, wurde schließlich Schloß Cecilienhof in Potsdam auserkoren. Die Konferenz erhielt den Code »Terminal«.

Der von Nazideutschland und seinen Verbünd...

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