05.04.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

Gedenken an Opfer von Rechts

Münchner Ostermarsch erinnert an Tote des Neonaziterrors und setzt sich für eine gerechte Wirtschaftsordnung ein

Kerem Schamberger
Auch in München gehen die Ostermarschierer zum 30. Mal auf die Straße. Unter dem Motto »Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt« werden in der bayrischen Landeshauptstadt bis zu 1000 Demonstranten erwartet. Die vom Münchner Friedensbündnis organisierte Demonstration wird dieses Jahr unter anderem vom Flüchtlingsrat, der DKP, der Linkspartei und dem Deutschen Freidenkerverband unterstützt. Die Organisatoren fordern in ihrem Aufruf einen sofortigen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan sowie den Austritt der BRD aus der NATO. Ziel sei die Schaffung einer friedlichen Gesellschaft ohne Armee. Die militärischen Drohungen gegen den Iran und Syrien werden strikt abgelehnt. Es gäbe »keine Rechtfertigung für Militärinterventionen, die alles noch schlimmer machen und mit Menschenrechten nichts zu tun haben«, heißt es im Aufruf.

Mit dem Hinweis, daß eine friedliche Welt nur mit einer gerechten Wirtschaftsordnung möglich ...

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