05.04.2012 / Feuilleton / Seite 12

Sportlicher Träumer

Herburger zum Achtzigsten

Am Karfreitag wird Günter Herburger achtzig. Er ist einer der phantasievollsten und abwechslungsreichsten Schriftsteller des Landes. Ein spinnerter Materialist, ein utopischer Realist, ein sportlicher Träumer – Herburger sagte über sich einmal: »Ich sitze in einem Märchenbüro und schreibe, probiere Entwürfe aus, die aus der Gegenwart in eine Zukunft streben«. Und Matthias Altenburg beschrieb ihn als einen Erzähler, »der sich ins Wort fällt, weil er seinen, nein, den Geschichten mißtraut und sich statt dessen lieber auf die Einzelheiten verläßt«.

Der Sohn eines Tierarztes im Allgäu brach Mitte der 1950er Jahre sein Studium ab und wurde in Westeuropa und Nordafrika Weltenbummler. Gefördert von Helmut Heissenbüttel und Dieter Wellershoff begann er Anfang der 1960er Jahre Lit...

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