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21.03.2012 / Ausland / Seite 7

Prekäre Verhältnisse

Italiener streiken gegen Einschränkung des Kündigungsschutzes

Micaela Taroni
Dem italienischen Premier Mario Monti stehen entscheidende Tage bevor. Nach Rettungs- und Wachstumspaketen will Rom eine umfangreiche Arbeitsmarktreform auf den Weg bringen, um Italiens Wirtschaft anzukurbeln. Bis Ende der Woche will der Ministerpräsident die Änderungen, über die seit Wochen verhandelt wird, unter Dach und Fach bringen.

Die Gewerkschaften in Italien wollen bei den Gesprächen über die Einschränkung des Kündigungsschutzes nicht nachgeben. Der Artikel 18 des Arbeitsgesetzes von 1970, der in Betrieben mit über 15 Mitarbeitern ausschließlich Entlassungen aus »gerechtem Grund« erlaubt, soll nicht geändert werden, verlangt Italiens stärkster Gewerkschaftsverband CGIL. Diese Regelung verpflichtet Unternehmen, bei einer ungerechtfertigten Entlassung den Mitarbeiter wieder einzustellen. Jährlich gibt es rund 8650 Rechtsstreitigkeiten wegen des Artikels 18. Rund 7,8 Millionen Arbeiter und Angestellte fallen unter den Kündigungsschutz.

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