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21.03.2012 / Feuilleton / Seite 13

Aus der Todeseinsamkeit

Ernest Hemingways »Paris. Ein Fest fürs Leben« in neuer Übersetzung

Klaus Bittermann
Ernest Hemingway war einer der großen Vorbilder von Hunter S. Thompson. Schon allein deshalb ein Grund, ihn zu lesen. Aber irgendwie blieb ich bei jedem Anlauf stecken. Vielleicht liegt’s ja an der Übersetzung, dachte ich, und vielleicht stimmte das ja auch. Aber jetzt las ich »Paris. Ein Fest fürs Leben« in der neuen Übersetzung von Werner Schmitz und war schwer beeindruckt. Hemingway schreibt da in einer Geschichte »Ich erinnere mich an den Geruch der Kiefern«, was ja schon mal vorkommen kann, aber dann erinnert er sich in einem Absatz geschlagene viermal an irgendwas. Harry Rowohlt würde einen Anfall kriegen, denn daß man sich in einem Erinnerungsbuch an etwas erinnert, ist ja wohl das mindeste, das man erwarten darf.

Schließlich erinnert sich Hemingway noch an seinen Freund Scott Fitzg...

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