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17.03.2012 / Ausland / Seite 7

Rückschläge für die NATO

Afghanistans Präsident Karsai fordert beschleunigten Abzug der Besatzungstruppen. Taliban setzen Verhandlungen mit den USA aus

Knut Mellenthin
Die NATO hat im Afghanistan-Krieg ihren größten Verlust seit Sommer vorigen Jahres erlitten. Beim Absturz eines Militärhubschraubers am Rande der Hauptstadt Kabul kamen am Freitag zwölf türkische Soldaten ums Leben. Der Helikop­ter streifte bei einer Notlandung zunächst ein Haus und stürzte dann in ein weiteres. Mindestens zwei Mädchen wurden nach Angaben der Behörden getötet, ein drittes Kind und eine Frau mußten mit Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Im August 2011 waren beim Abschuß eines Hubschraubers 30 US-Soldaten gestorben.

Über die Ursachen des Unfalls vom Freitag machte die NATO zunächst keine Angaben. Ein Sprecher teilte lediglich mit, daß es zur Zeit des Absturzes »keine feindlichen Aktivitäten« gegeben habe. Die Türkei stellt mit 1845 Soldaten eines der größeren Kontingente unter den insgesamt rund 130000 Angehörigen der ISAF-Besatzungstruppen. Die Türken nehmen nicht an Kampfeinsätzen teil.

Am Donnerstag hatten die Bemühunge...



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