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17.03.2012 / Feuilleton / Seite 13

Nachrichten aus dem Exil

Carmen-Maja und Jennipher Antoni in der jW-Ladengalerie

Gisela Sonnenburg
Exilliteratur entsteht in der Fremde. Es handelt sich bei ihren Produzenten aber eben nicht um mehr oder weniger glückliche Auswanderer, sondern um Gejagte, Ausgegrenzte und Geächtete. Vor diesem Hintergrund schmeckt jede ihrer auch humoristischen Anwandlungen durchaus bitter.

Bitternis empfinden auch Michael Mäde von der junge Welt-Ladengalerie und die Schauspielerinnen Carmen-Maja Antoni und Jennipher Antoni, wenn sie an die Vorbereitung ihres Abends mit Exilliteratur denken. Ursprünglich sollten Werke der 1975 verstorbenen Poetin Mascha Kaléko vorgelesen werden. Die kooperierende Rosa-Luxemburg-Stiftung hatte hierzu bei der in der Schweiz residierenden Nachlaßverwaltung Kalékos um die Genehmigung gebeten – und wurde ohne weitere Begründung abgewiesen. Nicht eben ermu...

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