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15.03.2012 / Ausland / Seite 7

Verbrechen wieder im Fokus

Hitzige Debatte um Menschenrechtsverletzungen im Sri-Lanka-Krieg

Hilmar König
Die KP Indiens (Marxistisch) hat am Mittwoch eine Stellungnahme zu Menschenrechtsverletzungen in der letzten Phase des Krieges zwischen Sri Lankas Armee und den Befreiungstigern von Tamil Eelam (LTTE) abgegeben. Im Mai 2009 waren die Tamiltiger von den Streitkräften militärisch besiegt worden. Das Politbüro der KPI (M) erklärt, daß bislang die Frage, Kriegsverbrecher vor Gericht zu bringen, von Colombo nicht beantwortet worden ist. Vor fünf Monaten habe eine von der Regierung Sri Lankas gebildete Aussöhnungskommission ihre Vorschläge unterbreitet. Keiner davon sei bisher verwirklicht worden. Die indische Regierung, so die Partei, solle die Position des UN- Menschenrechtsrates, der gegenwärtig in Genf tagt und eine Resolution zu dem Problem vorbereitet hat, unterstützen.

Das Dokument ist von den USA, Frankreich und Norwegen ausgearbeitet, aber noch nicht zur Abstimmung vorgelegt worden. Es verlangt von Colombo, die Empfehlungen der srilankischen Aussöhnun...

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