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15.03.2012 / Feuilleton / Seite 12

Empfehlung unter Freunden

Und Multikulti geht eben doch: »Kaddisch für einen Freund«

Anja Trebbin
Berlin, Stadt der Gegensätze. Bekämpfen sich Israelis und Araber im Nahen Osten, so wohnen sie hier mitunter im selben Haus. In seinem Debütfilm »Kaddisch für einen Freund« erzählt Leo Khasin die Geschichte einer ungleichen Freundschaft: Der vierzehnjährige Libanese Ali und der vierundachtzigjährige Jude Alexander bilden zunächst eine Notgemeinschaft, die sich schließlich in echte Sympathie verwandelt.

Nach der Flucht mit seiner Familie aus dem Libanon hat Ali Messalam (Neil Belakhdar) mehrere Jahre in einem palästinensischen Flüchtlingslager gelebt. Dort hat er gelernt, »die Juden« zu hassen. Obwohl der Krieg im Heimatland vorbei ist, darf die Familie Messalam in Deutschland bleiben, allerdings nur geduldet und ohne vollwertige Aufenthaltsgenehmigung. Aber wenigstens können sie das Asylheim verlassen und in eine Wohnung am Mehringplatz in Kreuzberg ziehen. Über ihnen wohnt Alexander Zamskoy (Ryszard Ronczewski), ein Jude, wie Ali schnell herausfindet.

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