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08.03.2012 / Inland / Seite 5

Widerstand gegen Eckert&Ziegler

Antiatomprotest in Braunschweig. Kritik an Entsorgerfirma

Andreas Lüddecke
Viele Menschen in Braunschweig und Umgebung haben die Schnauze voll von allem, was mit nuklearer Entsorgung zu tun hat. Gorleben ist nicht weit, das projektierte Endlager Schacht Konrad noch näher, und direkt vor den Toren der Stadt liegt das nukleare Zwischenlager Asse II. Hier war 2008 radioaktiv verseuchte Lauge ausgetreten, deren geplante Entsorgung bis heute nicht umgesetzt wurde, obwohl es seit zwei Jahren einen Rückholplan gibt. An dessen Durchführung wesentlich beteiligt ist das Unternehmen Eckert&Ziegler Nuclitec in Thune im Norden von Braunschweig.

Der Konzern ist laut Eigenauskunft technisch kompetent, um eine Entsorgung der kontaminierten Lauge in einer firmeneigenen Anlage zu bewerkstelligen. Peter Rosenbaum, Vorsitzender der Fraktion Bürgerinitiative Braunschweig (BIBS), im Stadtrat bezweifelt das. Für das Verfahren habe man extra das Subunternehmen Alliance-Gamma mit Personal und Apparatur aus Moskau holen müssen.

Rosenbaum kritisiert auc...



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