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07.03.2012 / Ansichten / Seite 8

Brandstiftung

Israels Drohungen gegen Iran

Knut Mellenthin
Man hat es in diesen Tagen Dutzende Male gehört. Zunächst von israelischen Politikern und dann echoartig auch von ihren US-amerikanischen Kollegen: Israel hat jederzeit und uneingeschränkt das »souveräne Recht«, Kriege zu beginnen – nicht etwa, weil es angegriffen wurde, sondern einfach nur, weil es sich von irgendjemand bedroht glaubt. Damit beansprucht Israel im Grunde auch nicht mehr als sein »unverbrüchlicher« großer Verbündeter und in alle Ewigkeit »unerschütterlicher« Verbündeter, die USA. Trotzdem ist daran zu erinnern, daß das internationale Recht nicht vom subjektiven Sicherheitsgefühl einzelner Regierungen bestimmt wird, sondern an allgemeinen Standards orientiert ist. Was dagegen die USA und Israel praktizieren, ist nichts weiter als die Macht des Stärkeren.

Wer einen Krieg beginnt, löst damit so weitreichende, durchaus nicht nur sein eigenes Land betreffende Folgen aus, daß er diese Entscheidung nicht als seine »innere Angelegenheit« de...

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