07.03.2012 / Inland / Seite 4

Kommunale Energie

Neues Volksbegehren in Berlin gestartet. Initiatoren fordern demokratische, ökologische und soziale Strom-, Gas- und Wärmeversorgung

Jan Greve
Am gestrigen Dienstag ist Berlins neuestes Volksbegehren offiziell gestartet. Nach dem erfolgreichen Entscheid über die Offenlegung der Teilprivatisierungsverträge bei den Berliner Wasserbetrieben steht nun die Energieversorgung auf der politischen Agenda. Im Sommer 2011 hatten sich die Initiatoren zum »Berliner Energietisch« zusammengeschlossen, um das Ziel einer demokratischen, ökologischen und sozialen Strom-, Gas- und Fernwärmeversorgung Berlins zu erreichen.

26 verschiedene Organisationen sind derzeit in dem Bündnis aktiv, darunter beispielsweise das globalisierungskritische Netzwerk Attac, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Berliner Mietergemeinschaft. Der parteiunabhängige Zusammenschluß ist geeint durch die Forderung nach einer Rekommunalisierung der Energieversorgung. Notwendig dafür seien sowohl die Übernahme der Stromnetze, als auch die Gründung von berlineigenen Stadtwerken, erklärte das Bündnis gestern in Berlin. ...

Artikel-Länge: 4325 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe