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28.02.2012 / Inland / Seite 4

Teures Hirngespinst

Experten kritisieren Programme zur »Prävention von Linksextremismus«. Familienministerium sieht dagegen seine Arbeit bestätigt

Ralf Wurzbacher
Für die von ihr ins Leben gerufene »Initiative Demokratie Stärken« hat sich Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) von Experten offenbar eine Abfuhr eingehandelt. In einem Zwischenbericht zum Stand und zur Umsetzung des Konzepts durch das Deutsche Jugendinstitut (DJI) soll insbesondere die in dessen Rahmen vermeintlich praktizierte Prävention gegen »Linksextremismus« ziemlich schlecht wegkommen. Wie die tageszeitung (taz) am Montag berichtete, wird darin unter anderem eine »fehlende Klärung des Phänomens aus sozialwissenschaftlicher Perspektive« und ein Defizit an belastbaren Informationen beanstandet. Schröders Ministerium verwahrte sich gegen die Darstellung und warf dem Blatt vor, »sehr schlecht recherchiert« zu haben.

Dieses hatte geschrieben, der über 100seitige »Ergebnisbericht der wissenschaftlichen Begleitung« werde unter Verschluß gehalten, weil er den Verantwortlichen nicht in den Kram passen würde. Das DJI mit Sitz in München ist zus...

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