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24.02.2012 / Inland / Seite 2

»Sie wurden mit empfindlichen Strafen bedroht«

In Essen gehen Schulleitungen repressiv gegen Schüler vor, die sich am Bildungsstreik beteiligten. Ein Gespräch mit Max Rodermund

Ralf Wurzbacher
Max Rodermund ist ­Sprecher der Bezirks­schülerInnenvertretung (BSV) in Essen

Während der bundesweiten Bildungsstreikaktivitäten im vergangenen Herbst sind am 17. November in Essen 500 Schüler für ein besseres und gerechteres Bildungssystem auf die Straße gegangen. Für die Beteiligten hat das unschöne Konsequenzen. Was ist das Problem?

Es ist nicht das erste Mal, daß hier in Essen versucht wird, Schüler wegen ihres politischen Engagements abzustrafen. Wann immer wir in den vergangenen Jahren gegen die Bildungsmisere protestiert haben, waren wir Repressionen ausgesetzt – ausgehend von der Polizei, von Lehrern, Schulleitungen, Schulbehörden bis hinauf zum Landeschulministe­rium. Jetzt ist allerdings ein Punkt erreicht, an dem wir uns dagegen wehren wollen. Deshalb unser Gang an die Öffentlichkeit.

Was ist konkret am 17. November und danach vorgefallen?

Ein Aktivistin erhielt eine Anzeige wegen Anmeldung einer Spontandemonstration. Dabei war ihr Vorgeh...

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