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24.02.2012 / Inland / Seite 5

Schluß mit sozial

Hessens Landesregierung plant Verkauf der Wohnungsbaugesellschaft Nassauische Heimstätte. Gewerkschaften, Verbände und Opposition protestieren

Ralf Wurzbacher
Gegen den drohenden Verkauf der hessischen Wohnungsbaugesellschaft Nassauische Heimstätte regt sich breiter Protest. Gewerkschaften, Wohlfahrts- und Mieterverbände sowie die Opposition im Wiesbadener Landtag sagen geschlossen nein zu den Absichten der Regierungskoalition, ihren Landesanteil von 56 Prozent an dem öffentlichen Unternehmen abzustoßen. Die Gegner warnen vor einem »tiefen Einschnitt in die soziale Struktur« des Landes, steigenden Mieten und ungenügender Instandhaltung. Seit Mittwoch können die Bürger im Rahmen einer Unterschriftenkampagne gegen die mögliche Veräußerung Einspruch erheben.

Dazu aufgerufen haben die Landesverbände des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) und des Deutschen Mieterbunds. Vorgestern wurde die Internetportal www.nassauische-muss-bleiben.de freigeschaltet, auf der man gegen den Verkauf stimmen kann. Neben den DGB- und Mieterbund-Vorsitzenden Stefan Körzell...

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