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24.02.2012 / Ansichten / Seite 8

Eingebettet

Mediale Kriegshetze eskaliert

Werner Pirker
Zwei in die Anti-Assad-Front »eingebettete« Journalisten, die US-amerikanische Reporterin Mary Colvin und der französische Fotograf Remi Cochlin, sind Opfer ihrer kriegshetzerischen Tätigkeit geworden. Sie seien im Bombenhagel der syrischen Streitkräfte ums Leben gekommen, wird berichtet. Gewalt hat einzig auf der Regierungsseite wahrgenommen zu werden. Daß es sich längst nicht mehr um die blutige Niederschlagung friedlicher Proteste handelt, sondern um einen bewaffneten Konflikt, ist dem journalistischen Begleittroß der von Westmächten und arabischen Monarchien ausgehaltenen Rebellentruppen zwar bekannt, doch läßt sich die Geschichte vom Assad-Regime, das auf »das eigene Volk« schießen läßt, viel eindrucksvoller erzählen. Als würden die Aufständischen nicht auch auf das eigene Volk schießen.

Inzwischen wurde medial eine neue Runde der Eskalation eingeleitet. Aus dem »Krieg gegen das eigene Volk« ist ein gezielter Völkermord geworden. »Es ist wie in Sreb...

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