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24.02.2012 / Feuilleton / Seite 12

Dritte Wahl

Die nächsten Tage im Radio

Rafik Will
Drittmittel bringt, wie der Name schon sagt, immer ein »Tertius gaudens«, also lachender Dritter, in den Hochschuletat ein. Für alle anderen bietet die Einflußnahme privater Unternehmen auf Studieninhalte und Hochschulpolitik keinen Anlaß zur Freude. Die Berliner Unis finanzieren sich mittlerweile zu 40 Prozent über Drittmittel, hieß es am Mittwoch in »Campus & Karriere« (werktags, 14.35 Uhr, DLF). An der Technischen Universität machten sie 155 von 265 Millionen Euro Gesamtetat aus. An der Humboldt-Uni wird die Hälfte der Professorenstellen extern finanziert. Das dazu gewöhnlich angestimmte Loblied auf die Entlastung des Staates wird von prekären Beschäftigungs- und miserablen Lernsituationen Lügen gestraft. Aber die nächste Public-Private-Partnership (PPP) kommt bestimmt.

»Schrecken ohne Ende?« fragt heute (19.15 Uhr, DLF) das »Hochschulgespräch«, wenn es um das gegen die Wand gefahrene Studienplatzvergabesystem geht. Es funktioniert nicht. Jörg Dräger ...

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