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23.02.2012 / Inland / Seite 5

Steakhauskette Maredo legt nach

Fast komplette Belegschaft in Frankfurt/Main entlassen. Nun auch Kündigungsverfahren gegen Betriebsrätin in Osnabrück

Daniel Behruzi
Das Vorgehen der Steakhauskette Maredo gegen Beschäftigte und Betriebsräte in Frankfurt am Main (siehe jW vom 3. Januar) ist kein Einzelfall geblieben. Auch in Osnabrück hat das Unternehmen nun ein Kündigungsverfahren gegen eine Betriebsrätin angestrengt. Waren es in Hessen angebliche Diebstähle, soll die Betroffene in Niedersachsen »ihre Arbeitsunfähigkeit vorgetäuscht« haben. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gaststätten (NGG) weist das zurück und wirft dem Management vor, systematisch Druck auf Beschäftigtenvertreter auszuüben.

»In meinen zwölf Jahren als Gewerkschaftssekretär habe ich ja schon viel erlebt, aber was bei Maredo läuft, ist wirklich unglaublich«, empörte sich der Osnabrücker NGG-Mann Peter Buddenberg gegenüber junge Welt. »Da wird mit perfiden Methoden Druck auf Betriebsräte ausgeübt, die lediglich ihre nach dem Betriebsverfassungsgesetz garantierten Rechte in Anspruch nehmen und sich für ihre Kolleginnen und Kollegen einsetzen.« Vor knapp ...

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