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14.02.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

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Letzter Ausweg Export? Der neue deutsche Ausfuhrrekord 2011 kann nicht die Schwächen des Modells verbergen

Stephan Müller
Exporte aus der Bundesrepublik Deutschland (BRD) haben 2011 erstmals die Marke von 1000 Milliarden Euro überschritten, meldete das Statistische Bundesamt am 8. Februar (jW berichtete). »Chapeau, deutsche Exporteure, gut gemacht« freute sich die Financial Times Deutschland (FTD), leitartikelte aber weiter: »Und jetzt zur Schattenseite des deutschen Exportwunders: Während andere große Exportnationen wie China inzwischen tatsächlich darangehen, ihre Überschüsse abzubauen, und damit die Ungleichgewichte im Welthandel zu verringern, klappt das bei Deutschland noch nicht.«

Das Problem ist bekannt, und ungelöst. BRD-Konzerne verkaufen einen immer höheren Anteil des Nationalproduktes im Ausland, inzwischen sind es über 50 Prozent. Möglich ist das Dank der hiesigen Dumpinglöhne. Das führt zu sinkenden Kosten für die Unternehmen. Verstärkt wird der Dumpingeffekt durch die Minderung der »Lohnnebenkosten«, also die Verringerung der Beiträge der Unternehmen zur Rente...

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