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14.02.2012 / Titel / Seite 1

Griechen wollen Neuwahl

Heike Schrader, Athen
Die griechische Kommunistische Partei (KKE), das Linksbündnis SYRIZA und sogar die an der Regierungskoalition beteiligte konservative Nea Dimokratia (ND) haben am Montag die Durchführung vorgezogener Neuwahlen gefordert. Sie zogen damit die Konsequenz aus der am Vortag klar zutage getretenen Kluft zwischen dem Volkswillen und den Entscheidungen des Parlaments. Nur die sozialdemokratische PASOK, die den Umfragen zufolge von 44 auf acht Prozent abstürzen würde, plädiert dafür, die von ihr gemeinsam mit der ND und der ultrarechten LAOS gebildete Notstandregierung unter Ministerpräsident Loukas Papadimos bis 2013 im Amt zu belasssen. Letztere hatte sich jedoch am Freitag aus dem Kabinett zurückgezogen, nachdem Parteichef Giorgos Karatzaferis seine auf Regierungsebene zugesagte Unterstützung für das Kürzungspaket aufgekündigt hatte.

In der Nacht zum Montag hatte das griechische Parlament dennoch mit 199 Ja- gegen 74 Nein-Stimmen bei fünf Enthaltungen die neue...

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