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14.02.2012 / Ausland / Seite 7

Massenflucht

Im Norden von Mali halten die Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen an

Thomas Berger
In Westafrika drohen Dürre und innenpolitische Konflikte erneut eine Flüchtlings- und Hungerkatastrophe auszulösen. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, UNHCR, erklärte, rund 20000 Einwohner Malis seien bereits wegen der Kämpfe zwischen einer neuen Tuareg-Rebellengruppe und Regierungskräften in die Nachbarländer geflohen. Dadurch verschärft sich insbesondere in Niger die ohnehin angespannte Versorgungslage der lokalen Bevölkerung weiter.

Die »Nationale Bewegung für die Befreiung von Azawad« (MNLA) in Mali wurde erst vor einem knappen halben Jahr gegründet. Tuareg-Kämpfer, die auf der Seite Ghaddafis in Libyen gekämpft hatten und nach der Niederlage der Dschamahirija nach Mali zurückgekehrt waren, hatten sich im Norden ihres Heimatlandes mit einer dort bereits bestehenden Rebellenfraktion zu der gemeinsamen neuen Organisation zusammengeschlossen. Gegenüber westlichen Reportern erklärten MNLA-Vertreter im Oktober selbst, daß die Heimkehrer eine...

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