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13.02.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

Interventionspropaganda als Nachrichten serviert

Rainer Rupp
Die Stimmen westlicher Interventionspolitiker werden von Tag zu Tag hysterischer, und die westlichen Medien überschlagen sich mit Horrormeldungen aus Syrien. Als deren Quelle dient meist eine »Gruppe syrischer Menschenrechtler in London«. Deren Objektivität darf jedoch mehr als angezweifelt werden, denn seit seiner Gründung setzte sich dieses Team nicht nur aus radikalen Gegnern der Regierung Baschar Al-Assads zusammen. Ihm gehören auch zur Gewalt aufrufende Extremisten an, die in London Asyl gefunden und dort das »Syrische Observatorium für Menschenrechte«, kurz: SOHR, gegründet haben.

Der Exilsyrer Rami Abdul Rahman, ein Deckname, war bis Ende vergangenen Jahres unangefochtener »Präsident« des Observatoriums. Die staatstragenden Massenmedien der westlichen Welt sowie der arabischen Golfdiktaturen kolportierten unhinderfragt Rahmans Erzählungen. Er wartete mit Berichten über schlimmste Greueltaten der syrischen Polizei auf. Nicht zuletzt mit Geschichten...

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