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10.02.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Athen knickt ein

Griechenlands Regierung beschließt Sozialkahlschlag. Troika aus EU, EZB und IWF entscheidet über Auszahlung von 130 Milliarden Euro

Die nächsten »Rettungskredite« für das vor der Staatspleite stehende Griechenland scheinen seit Donnerstag gesichert. Die Regierung in Athen hat sich nach langem Zögern endgültig auf ein Paket von Maßnahmen geeinigt, die von der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) als Bedingung für die Auszahlung gestellt worden waren. »Es gibt eine abschließende Einigung«, hieß es am Donnerstag nachmittag aus Regierungskreisen in Athen. Der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, bestätigte der Nachrichtenagentur AFP zufolge in Frankfurt am Main, daß er von Ministerpräsident Loukas Papadimos über die Einigung informiert wurde, die eine der Voraussetzungen für weitere Finanzhilfen ist.

Danach hatte es am Vormittag noch nicht ausgesehen. Da waren Verhandlungen von Papadimos mit Vertretern der Troika ohne den zunächst erwarteten Durchbruch zu Ende gegangen. Angeblich hatten der griechischen Regierungschef und...

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