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10.02.2012 / Inland / Seite 4

Sturzbäche und Schlammlawinen

Sachsen-Anhalt kämpft gegen Nässe. Landeshilfen gibt es nur gegen Eigenbeteiligung der klammen Kommunen

Überflutete Felder, Wasser im Keller, nasse Wände: In diesem Jahr bereiten sich Herbert Schulze und seine Nachbarn in Schönebeck-Elbe (Salzlandkreis) so gut es geht auf das Frühjahr vor. Seit Jahren verschärfen sich die Vernässungsprobleme durch hohes Grund- und hinzukommendes Oberflächenwasser in vielen Orten Sachsen-Anhalts. Die Ursachen sehen Umweltexperten in vermehrten Niederschlägen, sinkendem Wasserverbrauch vor allem in der Industrie, stillgelegten und gefluteten Bergwerken sowie in zugeschütteten Entwässerungsgräben. Jetzt will das Land die betroffenen Städte und Gemeinden mit insgesamt 30 Millionen Euro unterstützen. Am Mittwoch stellte Sachsen-Anhalts Umweltminister Hermann Onko Aeikens das »Programm zur Bekämpfung von Vernässungsproblemen« vor. Vielen Kommunen fehlt jedoch das Geld zur Kofinanzierung.

»Ich hatte im letzten Frühjahr Glück, weil ich durch den See in meinem Keller noch durchlaufen konnte«, erinnert sich Schulze am Donnerstag im ...

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