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10.02.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

Dresden stellt sich quer

Neonaziszene im Vorfeld geplanter Aufmärsche in Sachsen zerstritten. Antifaschisten mobilisieren zu Blockaden. Landtagschef erteilt Linke-Politikerin Pau Hausverbot

Markus Bernhardt
Kurz vor den neuerlichen Versuchen neofaschistischer Gruppen, in Dresden aufzumarschieren und die Bombardierung der Stadt durch die Alliierten 1945 zu einem gegen die Zivilbevölkerung gerichteten »Bombenholocaust« umzulügen, läuft die antifaschistische Mobilisierung zu Massenblockaden gegen rechts auf Hochtouren. Tatsächlich stehen die Chancen gut, daß es den Nazigegnern in diesem Jahr gelingt, dem braunen Treiben in der Elbmetropole endgültig eine Ende zu setzen. Nachdem die Aufmärsche der braunen Geschichtsfälscher in den vergangenen zwei Jahren durch Massenblockaden verhindert werden konnten, ist es in den Reihen der Neonazis offenbar zunehmend zu Zerwürfnissen gekommen. Diese scheinen sogar so weitgehend zu sein, daß die neofaschistische »Junge Landsmannschaft Ostdeutschland« (JLO) ihre ursprünglichen Anmeldungen für Demonstrationen am 11., 13. und 18. Februar bei den sächsischen Behörden zurückgezogen hat. Besagte Abmeldungen scheinen bereits bestehe...

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