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06.02.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Bye, bye, Billigproduktion

Merkel-Besuch: Chinesen zeigten sich selbstbewußt. Land steigt in Hightech-Zeitalter ein. Hohe Nachfrage läßt Löhne steigen und Binnenwirtschaft wachsen

Wolfgang Pomrehn
Das Auge der Medien war wieder auf das Reich der Mitte gerichtet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war bis zum Freitag auf Staatsbesuch in China. Zählbare Hilfe für die in Finanznöten steckenden Euro-Länder über den Umweg des Internationalen Währungsfonds (IWF) konnte sie nicht mitbringen, obwohl Peking darauf setzt, seinen Einfluß im Fonds auszubauen. Immerhin machte Ministerpräsident Wen Jiabao klar, daß die Euro-Krise Beijing nicht völlig kalt läßt. Denn die EU ist der größte Handelspartner der Volksrepublik. Die Chinesen fordern aber Gegenleistungen: Zusammenarbeit bei modernen Technologien und der Abwehr protektionistischer Maßnahmen der USA. Im dort anlaufenden Präsidentschaftswahlkampf werden die Töne gegen die chinesische Exportindustrie wieder schriller.

Die letzte Station von Merkels Reise war die südchinesische Metropole Guangzhou (Kanton), Hauptstadt der Provinz Guangdong. Die gehört mit dem Perlflußdelta, an dem auch die heute autonomen S...

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