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06.02.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

Gerüchte, Teuerung, Lebensgefahr

Die Lage der syrischen Bevölkerung

Karin Leukefeld, Damaskus
Die von innen und außen geschürte Unsicherheit in Syrien ist fruchtbarer Boden für Falschmeldungen aller Art: Das Wasser sei vergiftet, Brot und Lebensmittel seien knapp, die »Freie Syrische Armee» stehe unmittelbar vor dem zentralen Ommayyaden-Platz in der Hauptstadt. Zehn Monate Unruhen im Land, das Stigma der internationalen Isolation und Sanktionen sorgen bei der syrischen Bevölkerung für Unruhe.

Wasser war einst die Quelle des Damaszener Reichtums. Die von Blumen umrankten Brunnen waren ein Vogelparadies, die Sebil – kleine Trinkbrunnen – spendeten auf Gassen und Plätzen das Naß für jeden. Die Fluten des Barada-Flusses und die Figeh-Quelle im nahe gelegenen Gebirge des Antilibanon, machten aus Damaskus eine Oase in der syrischen Basaltwüste und gaben der Stadt den Namen »Paradies auf Erden«.

Diese Zeiten sind lange vorbei. Vor wenigen Tagen verbreitete sich in Windeseile das Gerücht, das von der Figeh-Quelle in die Stadt geleitete Wasse...



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