Gegründet 1947 Sa. / So., 6. / 7. Juni 2020, Nr. 130
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04.02.2012 / Geschichte / Seite 15

Nie wieder Faschismus?

Im Friedensvertrag von 1947 mit Italien lehnten die USA ein endgültiges Verbot von Nachfolgeorganisationen der Mussolini-Partei ab

Gerhard Feldbauer
Am 10. Februar 1947 wurden in Paris die von den Siegermächten UdSSR, USA, Großbritannien und Frankreich mit Italien, Rumänien, Ungarn, Bulgarien und Finnland als früheren Verbündeten Hitlerdeutschlands geschlossenen Friedensverträge unterzeichnet. Sie waren Ergebnis der Friedenskonferenz, die vom 29. Juli bis 15. Oktober 1946 in der französischen Hauptstadt tagte.

Die Abkommen umfaßten die Kriegsreparationen, Gebietskorrekturen und die Festlegung von Minderheitenrechten. Italien wurden seine Kolonien in Afrika entzogen, es erhielt aber bis 1960 die Treuhandverwaltung der UNO für Somalia übertragen. Es mußte Grenzkorrekturen zugunsten Frankreichs zustimmen, den Dodekanes an Griechenland zurückgeben, Istrien, die Adriainseln und Fiume an Jugoslawien abtreten, das Gebiet von Triest als Freistaat und die Unabhängigkeit Äthiopiens und Albaniens anerkennen. Italien wurden Reparationen von 360 Millionen US-Dollar (nach dem Stand von 1938) auferlegt, die an Jugo...

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