31.01.2012 / Inland / Seite 5

Erfolg für Privatisierungsgegner

Dresden: Über 80 Prozent stimmen für Verbleib der Kliniken in kommunaler Hand

Steve Kühne, Dresden
Am Sonntag abend war es amtlich: Auch in Dresden haben sich Privatisierungsgegner durchgesetzt. Bei einer Wahlbeteiligung von 37,1 Prozent stimmten 84,2 Prozent für den Erhalt der Krankenhäuser Dresden-Neustadt und Dresden-Friedrichstadt als städtische Eigenbetriebe. Damit hat das »Bündnis für Krankenhäuser«, in dem sich die Gewerkschaft ver.di, die Personalräte der Krankenhäuser, die Bürgerinitiative »Hände weg von unseren Krankenhäusern!« sowie die Parteien SPD, Die Linke und SAV zusammengetan haben, einen großen Erfolg errungen. 134521 Dresdnerinnen und Dresdner wehrten sich so gegen die Umwandlung der Häuser in eine gGmbH als Einstieg in die Privatisierung. Sie befürchteten die Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen, Tarifflucht und Betten- sowie Personalabbau.

»Die Bevölkerung lehnt Privatisierungen ab, ganz besonders im Gesundheitswesen«, so Jens Matthis, der für die Linkspartei im Stadtrat sitzt und zu den Initiatoren des Bürgerentscheids gehör...

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