31.01.2012 / Feuilleton / Seite 12

In Verdeckung

In Eisenhüttenstadt ist eine umfangreiche Ausstellung von Heidrun Hegewald zu sehen

Angelika Haas
Heidrun Hegewald ist immer noch – in Bild und Wort – oft unverstanden, weil unüblich weitsichtig. Noch dazu widerständig, oft an der Seite von Menschen, deren Blick ähnlich kritisch und deren Gedanken konträr zu denen der Herrschenden sind. Da springt die unterschiedliche Finanzierungsbereitschaft ins Auge für eine elf Millionen teure Wiederherstellung des Grusels der Berliner Normannenstraße und die anscheinend nicht vorhandene fürs Aufbringen der zehn erforderlichen zur Sanierung der Frankfurter Straße 23, in der die Burg Beeskow gelegen ist, wo DDR-Kunst Asyl gefunden hat.

Mit Heidrun Hegewald hat all das in doppeltem Sinne zu tun: In Eisenhüttenstadt läuft eine umfangreiche Personalausstellung mit 53 Arbeiten – entstanden zwischen 1980 und 2011. Zur Eröffnung am 17. Dezember war es übervoll, und die Künstlerin hörte viel Anerkennung, nicht nur vom Laudator, Peter Michel, vor allem auch von ihrem Publikum. Die Märkische Oderzeitung b...

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