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26.01.2012 / Inland / Seite 2

»Zentrale Demo bei Schlecker ist überfällig«

Eigentümer der insolventen Drogeriekette muß Vermögen mobilisieren, um Arbeitsplätze zu retten. Ein Gespräch mit Horst Gobrecht

Daniel Behruzi
Horst Gobrecht ist Gewerkschaftssekretär im Fachbereich Handel des ver.di-Bezirks Südhessen

Schlecker hat vergangene Woche eine sogenannte Planinsolvenz angemeldet. Wie haben die Beschäftigten diese Nachricht aufgenommen?

Ihnen war die bedrohliche Lage schon länger bewußt. Sie haben mitbekommen, daß immer weniger Ware in die Filialen kam. Dennoch waren sie entsetzt und empört – vor allem darüber, daß die meisten von ihnen die Neuigkeit erst von Kunden oder aus dem Radio erfahren haben. Denn seine eigenen Angestellten hat das Unternehmen erst Stunden nach den Medien informiert.

Was bedeutet die Insolvenz für die rund 30000 Mitarbeiter der Drogeriemarktkette?

Zunächst einmal eines: Unsicherheit. Die Arbeitsplätze sind in Gefahr. Selbst wenn der Insolvenzplan von den Gläubigern als tragfähig eingestuft und das Unternehmen fortgeführt wird, stehen wohl Tausende Stellen zur Disposition. Niemand weiß, wer seinen Job behalten kann und wer auf der Straße st...

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