23.01.2012 / Abgeschrieben / Seite 8

Alle benötigten Behandlungen

Der Tod des Häftlings Wilman Villar Mendoza am vergangenen Donnerstag in Kuba wurde von westlichen Medien zu einer Propagandakampagne genutzt. Am Sonnabend nahm die kubanische Regierung in einer Erklärung Stellung:

Um 18.45 Uhr am 19. Januar starb in Santiago de Cuba der gewöhnliche Häftling Wilman Villar Mendoza in der Intensivstation des Chirurgischen Krankenhauses »Doctor Juan Bruno Zajas« aufgrund eines sekundären Multiorganversagens im Verlauf einer schweren Atemwegsepsis, aufgrund derer der Patient einen septischen Schock erlitten hatte.

Diese Person war am vergangenen 13. Januar als Notfall von der Strafanstalt »Aguadores« in das Provinzkrankenhaus »Saturnino Lora« überstellt worden, als er Symptome einer schweren Lungenentzündung des linken Lungenflügels zeigte. Dort erhielt er alle für diese Art von Leiden benötigten Behandlungen. Er wurde beatmet und künstlich ernährt, erhielt eine Flüssigkeitstherapie, Blutderivate sowie gefäßaktivierende Med...


Artikel-Länge: 3503 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe