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21.01.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

Metaller haben Nachholbedarf

Rahmenbedingungen der Tarifrunde sind kompliziert. Lohnfrage und »qualitative Themen« sollen eine Rolle spielen

Daniel Behruzi
Die Konzerne der Metall- und Elektroindustrie haben in den vergangenen zwei Jahren abgesahnt. Allein 2011 schütteten die DAX-Unternehmen 25 Milliarden Euro Dividenden an die Aktionäre aus. Die 3,6 Millionen Metaller mußten hingegen deutliche Reallohnverluste hinnehmen. Jetzt fordern sie einen Anteil am Boom – auch wenn dieser offenbar seinem Ende entgegengeht.

Blick zurück: Mitten in der Wirtschaftskrise hatte die IG Metall vor zwei Jahren die Initiative zum Vorziehen der Tarifrunde ergriffen. Ohne überhaupt eine Lohnforderung aufzustellen, akzeptierte die Gewerkschaft im Februar 2010 einen Abschluß, der bis Ende März 2011 nur eine Einmalzahlung und ab dann eine Lohnerhöhung von gerade mal 2,7 Prozent vorsah. Wegen der ultralangen Laufzeit bis zum 31. März 2012 wird erst jetzt über neue Einkommensverbesserungen verhandelt. Seine »Forderungsempfehlung« an die Tarifkommissionen gibt der Gewerkschaftsvorstand am 7. Februar ab. Die Verhandlungen selbst...

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