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20.01.2012 / Feuilleton / Seite 13

Verbotener Film

Lange Anamnese

Arnold Schölzel
Vor allem unter jüngeren Leuten halte sich hartnäckig die Vorstellung, die Remilitarisierung Westdeutschlands habe erst in den 50er Jahren begonnen, begann Professor Gerhard Fischer, 1. Sprecher des Berliner Alternativen Geschichtsforums, am Mittwoch seine einleitenden Worte zur Aufführung des Films »Der längere Atem«. Das Forum, vor 20 Jahren vom Philosophen Wolfgang Harich (1924–1995) als »Alternative Enquete-Kommission DDR-Geschichte« mitbegründet, hatte in die Räume der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde (GBM) in Berlin-Lichtenberg eingeladen, etwa 50 Interessenten waren gekommen. Der Film selbst enthält die »lange Anamnese« (Fischer) westdeutscher Präparierung für die Fortsetzung deutschen Kampfes gegen die Sowjetunion und die des Protestes dagegen. Er selbst scheint Teil dieser Auseinandersetzung, denn er ist für öffentliche Aufführungen verboten. Fischer skizzierte das am Mittwoch so: ...

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