16.01.2012 / Ausland / Seite 7

Aufruhr in Yapacaní

Drei Tote bei Konflikt in Boliviens Oppositionshochburg Santa Cruz

Benjamin Beutler
Die bolivianische Kleinstadt Yapacaní kommt nicht zur Ruhe. Vergangene Woche wurde das 30000-Einwohner-Idyll 100 Kilometer nordwestlich der Tiefland-Departamento-Hauptstadt Santa Cruz Schauplatz blutiger Zusammenstöße zwischen Gegnern und Befürwortern des Bürgermeisters. Drei Menschen kamen am Mittwoch ums Leben. Bei den Opfern handelt es sich um Abel Rocha (26 Jahre), Maicol Sosa (23 Jahre) und Eliseo Rojas (22 Jahre). Ersten Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge starb Rocha durch Gewehrschüsse ins Herz. Sosa wurde durch ein Neun-Millimeter-Geschoß getötet. Rojas erlag einem Stromschlag. Mindestens 50 Anwohner und 17 Polizisten wurden zum Teil schwer verletzt. Schnelle Aufklärung verspricht Staatsanwalt Milton Molina.

Die tragischen Ereignisse in Yapacaní hatten sich lange angekündigt. Bürgermeister David Carvajal von der regierenden »Bewegung zum Sozialismus« (MAS) werden Korruption und Mißwirtschaft vorgeworfen, auch aus MAS-Reihen kommt Kritik. Anhä...

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