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06.01.2012 / Ansichten / Seite 8

Gegenddarstellung: Informantenverrat

Redaktion junge Welt und Verlag 8. Mai
Ohne Quellenangabe behauptet Julia Haak in der Berliner Zeitung (Mittwochausgabe), ein Journalist der Tageszeitung junge Welt habe im Zusammenhang mit der Räumung eines besetzten Hauses in der Brunnenstraße im November 2009 eine E-Mail eines Informanten an die Pressestelle der Polizei weitergeleitet, »um zu ergründen, was es damit wohl auf sich habe. Seine Quelle schützte er nicht.« Ähnlich der Tenor von Norbert Siegmund in der rbb-Abendschau. Konrad Litschko wiederum gibt in der taz (»Seltsame Mail an linkes Projekt«) Aussagen eines Polizeiermittlers vor Gericht wieder: »Die E-Mail sei ihnen erst nach der Räumung in die Hände geraten, als ein Journalist der jungen Welt bei der Pressestelle dazu Nachfragen stellte.«

Uns besonders »eng verbundene« Internetportale spitzen zum Verratsvorwurf zu: »junge Welt brachte Poli...

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