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06.01.2012 / Ausland / Seite 6

Plünderung und Zwangsarbeit

Portugal: Weitere Privatisierungen und Kürzungen. Gewerkschaften kündigen neue Streiks an

Ana Kühn Paz
Seit August 2011 läuft in Portugal das Programm zum Verkauf staatlichen Eigentums an ausländisches Kapital auf Geheiß der Troika aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank. Zuerst traf es die Banco Português de Negócios (BPN), deren Schulden die portugiesischen Steuerzahler nach ihrer Verstaatlichung im Jahr 2008 Milliarden gekostet hatten. Sie wurde für 40 Millionen Euro an die angolanische BIC veräußert. Ende Dezember gingen die staatlichen Anteile eines der größten europäischen Energieversorger, EDP, für rund 2,7 Milliarden Euro an die chinesische Three Gorges Corporation. Zuvor hatte Angela Merkel noch heftig bei Premier Passos Coelho für das Angebot des deutschen Energieriesen E.on geworben, das am Ende aus dem Rennen schied.

Die nächsten Unternehmen auf der Privatisierungsliste sind die Fluggesellschaft TAP, der Fernsehsender RTP, die Eisenbahngesellschaft CP sowie der kleinere Energieversorger REN.

Die portugies...



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