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03.01.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 5

Ungesunde Konkurrenz

Um Audi und BMW einzuholen, will Daimler noch stärker an der Leistungsschraube drehen. Das Ziel: 20 Prozent Produktivitätssteigerung für 2012 und 2013

Karl Neumann
Daimler hat sich fürs neue Jahr viel vorgenommen. »Mercedes-Benz greift an«, hatte der Produktionsvorstand des Stuttgarter Autoherstellers, Wolfgang Bernhard, kürzlich erklärt. Die Zeitschrift Automotive News Europe berichtete nun unter Berufung auf interne Unterlagen, wie das konkret gemeint ist: Demnach sollen 2012 knapp 1,42 Millionen Pkw mit dem Stern auf der Kühlerhaube ausgeliefert werden – rund 13 Prozent mehr als 2011. In dem zu Ende gegangenen Jahr wollte Mercedes zum 125jährigen Firmenjubiläum über 1,25 Millionen Pkw verkaufen, 2010 waren es noch 1,2 Millionen. Der höhere Output soll allerdings möglichst nicht zu Neueinstellungen führen. Denn zugleich will die Konzernspitze in den kommenden beiden Jahren eine Produktivitätssteigerung von insgesamt 20 Prozent durchsetzen.

Inklusive der Marken Smart und Maybach will Daimler im neuen Jahr rund 1,52 Millionen Pkw an den Mann (und ein paar Frauen) bringen. 2013 sollen es schon 1,67 Millionen s...

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