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02.01.2012 / Inland / Seite 8

»Von den Kernzielen der Frauenbewegung entfernt«

SPD und Grüne konzentrieren sich auf Vorstandsposten. Feministische Politik braucht ein eigenes Profil. Ein Gespräch mit Irina Neszeri

Claudia Wangerin
Irina Neszeri gehört dem Spreche­r­innenrat der Frauenarbeitsgemeinschaft LISA der Partei Die Linke in NRW an

Sie gehören zu den Initiatorinnen einer Erklärung, in der die Beteiligung von Linke-Politikerinnen wie Gesine Lötzsch und Cornelia Möhring an der »Berliner Erklärung« von Vertreterinnen aller Bundestagsparteien für eine gesetzliche Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten der DAX-Konzerne kritisiert wird. Wurde in den Frauengremien der Linkspartei nicht diskutiert, ob diese Initiative unterstützenswert ist?

Das wäre mir neu. Es gab natürlich in der Linken Diskussionen über die Frauenaufsichtsratsquote. Aber die »Berliner Erklärung« hat uns überrascht, zumindest die Unterzeichnerinnen unserer Stellungnahme, und viele von uns sind ja gerade in den Frauengremien der Partei aktiv. Es dürfte allen bekannt gewesen sein, daß viele Genossinnen das Aufspringen auf diesen Zug sehr kritisch sehen – zumal es nur um eine 30-Prozent-Quote geht. Dieses...

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