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31.12.2011 / Ausland / Seite 2

Razzien in Ägypten

Organisationen verurteilen Vorgehen der Polizei. Protest auch aus USA und BRD

Karin Leukefeld
Als »Anfang einer Diffamierungskampagne der Sicherheitskräfte « haben ägyptische Organisationen Razzien gegen ihre Einrichtungen und Büros in Kairo am Donnerstag verurteilt. Aktivisten, die sich für die Rechte der Bevölkerung einsetzten, sollten stigmatisiert werden, hieß es in der Stellungnahme, die am Freitag bei einer Pressekonferenz vorgetragen wurde. Verantwortlich für den Angriff sei der Militärrat. Auch internationale Vereine und Gruppen, die aktiv an der Revolution des 25. Januar beteiligt waren, seien betroffen gewesen.

Polizei und Armee hatten am Donnerstag 17 Büros von ägyptischen und internationalen Hilfs- und Nichtregierungsorganisationen gestürmt und die Mitarbeiter darin festgehalten. Beschlagnahmt wurden Computer und Unterlagen über die Finanzierung von Projekten. Anschließend wurden die Büros versiegelt. Unter anderen wurden auch die Räume der deutschen Konrad-Adenauer- Stiftung (KAS) sowie zwei US-Organisationen durchsucht. Das Internat...

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