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31.12.2011 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Verbündete im Zeltlager

Protestbewegungen wie Occupy Wall Street benennen Ursache sozialer Probleme. Gewerkschaften der USA müssen von deren Unterstützung zur langfristigen Zusammenarbeit übergehen

Kurt Stand
Vor den Mitgliedern des Exekutivkomitees der US-amerikanischen Gewerkschafts-Dachorganisation AFL-CIO sagte der Historiker und Spezialist für die Geschichte der Arbeiterbewegung Nelson Lichtenstein im vergangenen Jahr: »Es genügt nicht, daß die Gewerkschaftsbewegung sich dadurch verbreitert, daß sie neue Mitglieder aufnimmt. Sie muß sich auch der Studenten und anderer Aktivisten annehmen. Gerade aus spontanen Bewegungen und Initiativen wird eine neue Generation (politischer Aktivisten, d. Red.) entstehen. Mit dem Werben um solche Menschen steht die Arbeiterschaft vor Unvorhersehbarem und Regelwidrigem, … aber wir müssen dieses Risiko tragen, wenn wir eine neue soziale Bewegung werden wollen.«

Anfang 2011 prognostizierte Francis Fox Piven, Aktivist und Theoretiker für Fragen der sozialen Gerechtigkeit und häufiges Ziel haßerfüllter Angriffe aus rechten US-Medien, daß scheinbar ruhige, ihrem Schicksal ergebene Menschen, bald in Aktion treten könnten...

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