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30.12.2011 / Abgeschrieben / Seite 8

Klarheit und Konsequenz

Die Veranstalter der Demonstration im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht-Ehrung am 15. Januar 2012 um 10 Uhr in Berlin vom U-Bhf. Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde wenden sich mit folgendem Aufruf an die Öffentlichkeit:

Aus dem Zuchthaus Luckau schrieb Karl Liebknecht am 18. März 1917 an seinen Sohn: »Der Krieg und die vielen Mängel der Welt plagen und bekümmern Dich – jawohl – sie müssen jedes Gemüt umdüstern; aber aus der Nacht gibt’s Rettung, nur eine Rettung freilich: den Entschluß, die Beseitigung dieser Übel sich zum Lebenszweck zu setzen. Nur das Leben ist unmöglich, das alles laufen lassen wollte, wie es läuft. Nur das ist möglich, das sich selbst zu opfern bereit ist, zu opfern für die Allgemeinheit.« Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg blieben da noch 21 Monate Lebenszeit.

Am 15. Januar 1919 wurden sie von der Reaktion ermordet. (…) Für diese unbedingte Lauterkeit ihres Charakters, die Kon...


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