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30.12.2011 / Feuilleton / Seite 13

Postsowjetische Depression

Mona Grosche
»Auf nach Italien«, so lautet das Motto nicht nur bei den Bewohnern des abgelegenen Dorfes Larga in der Republik Moldau. Eigentlich scheint sich das ganze Land mehr oder weniger auf dem Sprung ins »gelobte Land« an der Adria zu befinden. Dort, so heißt es, kann man als Kellner oder Zimmermädchen sein Glück finden…

Doch gibt es Italien wirklich? Oder ist es nur ein Hirngespinst, dem bereits Abertausende Moldauer erlegen sind? So lautet die bange Frage von Serafim und Wassili, die ebenfalls in Larga ihr kärgliches Dasein fristen. Schließlich ist noch niemand jemals aus Italien zurückgekommen, allein Postkarten und Telefonanrufe künden vom vermeintlichen Dolce Vita der Ausgewanderten.

Letztendlich ist ihnen das aber egal angesichts der unvorstellbaren Tristesse des Lebens in ihrem Heimat...



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