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22.12.2011 / Inland / Seite 5

Platte wird zum Luxusgut

Sachsen-Anhalt: Die beiden größten Wohnungsunternehmen in Wolfen-Bitterfeld drehen an der Mietschraube

Susan Bonath, Haldensleben
Für manchen Mieter könnte das Wohnen im Plattenbauviertel Wolfen-Nord (Kreis Anhalt-Bitterfeld) demnächst unbezahlbar werden. Sowohl die kommunale Wohnungs- und Baugesellschaft (WBG) als auch die Wohnungsgenossenschaft Wolfen wollen die dortigen Mieten ab Januar 2012 um bis zu 20 Prozent anheben. Das ist die nach Angaben des Deutschen Mieterbundes maximal zulässige Erhöhung. Die Preise für die zirka 8300 Plattenbauwohnungen, von denen rund zwei Drittel belegt sind, werden dann an der Obergrenze des örtlichen Mietspiegels liegen. Das würde aber die vom Jobcenter festgelegte »Angemessenheitsgrenze« überschreiten, weshalb ALG-II-Bezieher nun um ihre Bleibe bangen müssen. Bislang sind die Proteste der Mieter ins Leere gelaufen. Die am gestrigen Mittwoch abend gegründete Bürgerinitiative »Mietenstopp« will nun »mit Hilfe eines Anwalts rechtlich gegen die soziale Härte zur Tat schreiten«, wie Mitstreiter Klaus Fettig auf jW-Nachfrage erklärte.

WBG-Geschäftsfüh...

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