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15.12.2011 / Inland / Seite 4

Gerichtliches Nachspiel

Besucher der Rosa-Luxemburg-Konferenz im Januar 2011 sollen Antikommunisten angegriffen haben. Polizei hatte zunächst von Rangelei gesprochen

Claudia Wangerin
Zwei Besucher der diesjährigen Rosa-Luxemburg-Konferenz der jungen Welt stehen am kommenden Dienstag wegen einer Auseinandersetzung mit antikommunistischen Gegendemonstranten in Berlin vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen gefährliche Körperverletzung vor. Als Zeugin will unter anderem die frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Vera Lengsfeld aussagen, die am 8. Januar 2011 neben Mitgliedern der rechtspopulistischen Vereinigung »Pro Deutschland« und der »Vereinigung der Opfer des Stalinismus« (VOS) vor dem Veranstaltungsort, dem Berliner Urania-Haus protestiert hatte. Während der erste Polizeibericht seinerzeit von einer »Rangelei« zwischen Besuchern und Gegendemonstranten sprach, besteht Lengsfeld darauf, es habe sich um einen »gezielten Angriff ohne Vorwarnung« gehandelt. Sie selbst sei dabei in den Bauch getreten und weitere Antikommunisten geschlagen worden. Wenig später kursierte auch ein Foto des Berliner VOS-Vorsitzenden Frieder Weiße mit eine...

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