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10.12.2011 / Inland / Seite 4

Zurück in den Sumpf

Dem Berliner Justiz- und Verbraucherschutzsenator Michael Braun (CDU) werden dubiose Immobiliengeschäfte zur Last gelegt

Benedict Ugarte Chacón
Den Start der rot-schwarzen Landesregierung hatte man sich bei der Berliner CDU sicher anders vorgestellt: Schon nach wenigen Tagen wurde deutlich, daß die Partei nach wie vor fest mit dem alten Berliner Bau- und Immobiliensumpf verwoben ist. Michael Braun, von Beruf Rechtsanwalt und Notar und seit 1995 Abgeordneter, wurde am 1. Dezember vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) zum Justiz- und Verbraucherschutzsenator ernannt. Parallel dazu erhoben Verbraucherschutzanwälte den Vorwurf, die von Braun und seinem CDU-Kollegen Uwe Lehmann-Brauns geführte Kanzlei habe Verkäufe von Schrottimmobilien beurkundet und damit Kleinanleger massiv geschädigt. Solche »Mitternachtsgeschäfte« laufen wie folgt ab: Immobilienfirmen, die billig und massenhaft Objekte erworben haben, bauen einen »Strukturvertrieb« auf, um minderwertige Wohnungen einzeln und zu überteuerten Preisen an den Mann zu bringen. Hierzu werden per Telefon oder Hausbesuch Interessenten angewo...

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